Interoperabilitäts- und Portabilitätskonzepte für Self-Sovereign Identity

Das Konzept der Self-Sovereign Identity (SSI) ist angetreten, um die Sicherheit von Identity Management Systemen zu stärken und deren Fokussierung auf den Nutzer zu erhöhen. Unter den SSI Prinzipien befinden sich auch die Schlagwörter Interoperabilität und Portabilität. Beide Themen gewinnen um so mehr an Bedeutung je zahlreicher unterschiedliche Projekte neue SSI Systeme erschaffen oder weiterentwickeln.

In unserem Research Paper untersuchen wir unterschiedliche Konzepte zur Verwirklichung der Prinzipien der Interoperabilität von SSI Lösungen und Portabilität von Identitäten zwischen den Lösungen. Dabei starten wir mit der Definition beider Axiome anhand des Modells blockchain-basierter SSI Systeme. Im Anschluss bewerten wir anhand des typischen Aufbaus dieser Lösungen welche theoretischen Interoperabilitäts- und Portabilitätskonzepte existieren. Diese Konzepte evaluieren wir anhand des Funktionsumfang, Governance, Trust und Skalierbarkeit sowie weiteren Kriterien.

Im Ergebnis unterstützen alle Interoperabilitätskonzepte das theoretisch höchste Funktionslevel. Dagegen unterstützen die Konzepte der Portabilität unterschiedliche Funktionsgrade. Zusätzlich können Protokolle und Standards ohne erhöhte Aufwände nur in der Design Phase optimal berücksichtigt werden. Der Broker, Hub, Pairing, Transformer und weitere Hilfslösungen können auch nach dem produktiven Deployment für Interoperabilität und Portabilität zwischen SSI Lösungen sorgen.

Das Paper ist unter folgendem Link zu finden: https://ieeexplore.ieee.org/document/9724325